Spielwiese Berlin - ludothek, laden & café

Änderung der Öffnungszeiten in den Sommermonaten

Geschrieben am 11.06.2018, 15:43 Uhr

Kaum versieht man sich, ist das Jahr schon halb vorbei. Es ist zwar gefühlt schon seit ein paar Wochen Hochsommer, was die Spielwiese auch sehr spürt, aber nachdem wir vor zwei Wochen damit begonnen haben, die Sonntage nicht mehr zu öffnen, weil ihr lieber draußen seid, werden die Öffnungszeiten erst jetzt komplett auf Sommer ungestellt.

Folgende Öffnungszeiten gelten ab dieser Woche bis Anfang Oktober:

Montag:                                 17:00 bis 23:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag:      Geschlossen
Freitag:                                   18:00 bis 00:00 Uhr
Samstag:                                15:00 bis 00:00 Uhr
Sonntag:                                 Geschlossen

Vom 2. Bis zum 15 Juli bleibt die Spielwiese dann komplett geschlossen. Spiele, die ihr in dieser Zeit ausleiht werden lediglich mit 3 Verleihtagen berechnet.

Öffnungszeiten über Pfingsten

Geschrieben am 18.05.2018, 16:09 Uhr

Huch, zwei Feiertage hintereinander.
Und der Karneval der Kulturen in der Stadt.
Und schön soll es auch werden.
Soviel auf einmal.

Deshalb werden wir zwar Samstag und Sonntag ganz normal für euch geöffnet haben, am Pfingstmontag allerdings gönnen wir uns dann auch mal einen Tag Ruhe.

An den Ausleihbedingungen ändert sich für euch nichts. Spiele die ihr am Sonntag abholt, könnt ihr bis Donnerstag behalten, ohne Extragebühren.

 

Die Nominierungen und Empfehlungen für das Spiel des Jahres 2018 stehen fest

Geschrieben am 15.05.2018, 16:42 Uhr

Gestern war es wieder soweit. Die Jury hat ihre Klausur beendet und die Nominierungen für 2018 veröffentlicht. Der Tag stand fest, die Uhrzeit nicht. Und nachdem alle gefühlt den halben Tag auf die Ergebnisse gewartet und die Refresh Taste auf ihrer Tastatur überansprucht haben, kamen dann so kurz vor Mittag die Ergebnisse und der Server der Jury ist unter dem Ansturm zusammengebrochen. Aber hier sind die Ergebnisse:

Nominiert sind

  • für das Spiel des Jahres 2018:

    Azul von Michael Kiesling
    Verlag: Next Move/Plan B Games, Vertrieb: Pegasus Spiele
    Taktisches Legespiel für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren

    Luxor von Rüdiger Dorn
    Verlag: Queen Games
    Taktisches Sammel- und Laufspiel für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren

    The Mind von Wolfgang Warsch
    Verlag: Nürnberger-Spielkarten-Verlag
    Kooperatives Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren

    Empfehlungen:
    5-Minute Dungeon von Kosmos;
    Facecards von Ravensburger;
    Majesty von Hans im Glück;
    Memoarrr! von Edition Spielwiese;
    Santorini von Spin Master;
    Woodlands von Ravensburger

  • für das Kennerspiel des Jahres 2018:

    Die Quacksalber von Quedlinburg von Wolfgang Warsch
    Verlag: Schmidt Spiele
    Risikobetontes Plättchenziehen für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren

    Ganz schön clever von Wolfgang Warsch
    Verlag: Schmidt Spiele
    Taktisches Würfelspiel für 1 bis 4 Spieler ab 10 Jahren

    Heaven & Ale von Michael Kiesling und Andreas Schmidt
    Verlag: eggertspiele
    Strategisches Optimierspiel für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren

    Empfehlungen:
    Klong! von Schwerkraft;
    Pioneers von Queen Games

  • für das Kinderspiel des Jahres 2018:

    Emojito von Urtis Šulinskas
    Verlag: Huch! & friends
    Einfühlsames Partyspiel für 2-14 Spieler ab 7 Jahren

    Funkelschatz von Lena und Günter Burkhardt
    Verlag: Haba
    Taktisches Sammelspiel für 2-4 Spieler ab 5 Jahren

    Panic Mansion von Asger Sams Granerud und Daniel Skjold Pedersen
    Verlag: Blue Orange, Vertrieb: Asmodee
    Rasantes Geschicklichkeitsspiel für 2-4 Spieler ab 6 Jahren

    Empfehlungen:
    Die Legende des Wendigo von Scorpion Masqué;
    Dino World von HABA;
    Rhino Hero Super Battle von HABA;
    SOS Dino von Loki; Speed Colors von Game Factory

  • für den diesjährigen Sonderpreis:
    Pandemic Legacy – Season 2 von Matt Leacock und Rob Daviau
    Verlag: Z-Man Games
    Kooperatives Strategiespiel für 2 bis 4 Spieler ab 14 Jahren

    Ich gratuliere allerherzlichst allen nominierten und auf der Empfehlungsliste vertretenen Verlage und Autoren.

    Soweit die Fakten, jetzt die Meinung:
    Die Nominierungsliste zeigt wieder einmal, wie gut der diesjährige Jahrgang war. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, hat diese aber wieder einmal mit Bravour bewältigt. Hinter jeder Nominierung kann man stehen und auch die Empfehlungslisten (auf der wir mit Memoarrr! von Carlo Bortolini ja selbst vertreten sind) rundet die Auswahl wirklich sehr gut ab. Die Tatsache, dass es der Jury tatsächlich nicht um Politik und Verlage geht, die gefördert und bevorzugt werden sollen, sondern wirklich nur um gute Spiele, zeigt die Auswahl der Autoren: Mit Michael Kiesling und Wolfgang Warsch wurde zum einen ein „alter Hase“ mit schon zwei SDJ Pöppeln im Regal, als auch ein ganz neuer, junger Autor, der noch eine extrem kurze Ludographie vorzuweisen hat aufs Treppchen gehoben. Wirklich sehr beeindruckend.
    Eine andere Sache zeigt die Auswahl der Nominierten jedoch auch: Die Juroren sind auch nur Menschen. Vier der sechs nominierten Spiele für den roten/grauen Pöppel sind erst dieses Jahr auf der Spielwarenmesse in Nürnberg veröffentlicht worden. Diese Auswahl kann zwar zustande kommen, weil eben die Frühjahrsneuheiten alle besser waren als die im Herbst veröffentlichten Spiele. Ich glaube allerdings eher an einen Gewöhnungseffekt. Der Herbst ist schon so lange her und selbst damals sehr gerne gespielte Spiele sind halt schon so oft gespielt worden, dass der Geist nach neuem verlangt. Aber das kann man der Jury nun überhaupt nicht vorwerfen. Wenn man sich allerdings ansieht, wann welche Verlage, welches Spiel veröffentlichen, scheine ich mit meiner Vermutung nicht alleine zu sein.
    Ich persönlich halte es allerdings für einen Fehler, zu versuchen der Jury irgendetwas recht zu machen. Denn die sollte nicht Zielgruppe sein, sondern der Mensch, der die Spiele kauft. Viele Spiele, die von der Jury in den letzten Jahren absolut ignoriert worden sind, haben trotzdem ihren Weg gemacht und sind nicht, wie so manches empfohlene oder nominierte oder gar ausgezeichnete Spiel nach einem Jahr wieder vergessen.
    Denn nur weil in der Blase der Viel- und Hobbyspieler nicht mehr über ein Spiel geredet wird, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich an den „normalen“ Spieler nicht verkauft, ob mit oder ohne Spiel des Jahres Auszeichnung.